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978-3-8440-0591-2
Andreas Singler
Dopingprävention – Anspruch und Wirklichkeit
Sportwissenschaft
Review
Sport in BW, Ausgabe WLSB - 02/2012, Seite 66, 09.02.2012

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Wider die Dopingmentalität


Im Kampf gegen Doping gibt es viel zu tun. Wer vom Begriff „Dopingmentalität“ im Sport ausgeht, für den beginnt die Notwendigkeit der Prävention nicht erst bei der Zugehörigkeit zur Spitzenklasse bzw. bei Sportlern in einem A- oder B-Kader. Und er darf sich nicht auf das Vermitteln von Informationen zu Dopingregeln und Dopingkontrollen beschränken.
Dopingmentalität fängt im Zweifelsfall im Kindesalter an, wenn Vitaminpillen, Nahrungsergänzungsmittel, Schmerzmittel vor allem in Leitungssituationen – und ohne ärztlich festgestellte Notwendigkeit – gegeben werden und sich in den Köpfen festsetzt, „wenn ich etwas leisten will, muss ich etwas zusätzlich machen“.
Von daher muss Dopingprävention spätestens im alter von 12 und 14 Jahren anfangen, in den Vereinen und Landesfachverbänden.
Sport und Politik sind sich in Deutschland – zumindest auf der Verlautbarungsebene – darin einig, dass die Antwort auf das Dopingproblem mehr als bisher in der Prävention zu suchen sei. Wie es um diesen Anspruch in der Praxis bestellt ist, dieser Frage geht das Buch „Dopingprävention – Anspruch und Wirklichkeit“ nach. Der Autor hat es im Auftrag des Ministeriums des Inneren von Rheinland-Pfalz erarbeitet. Der Autor analysiert darin den Anspruch der „Dopingprävention“, stellt beispielhaft für andere Länder das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Situation der Dopingprävention in Rheinland-Pfalz vor und bietet dem Leser darüber hinaus Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten.

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