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978-3-8440-7167-2
Gerd Pfeiffer
Handwörterbuch der Verkehrspsychologie
Psychologie
Review
Straßenverkehrstechnik, Heft 8, August 2020, 64. Jahrgang, S.588., 08.09.2020

Das Wörterbuch versteht sich als ein lexikalisches Wörterbuch, weil zwar nicht alle Begriffe, wohl aber die wichtigsten, näher erläutert werden. Das Hauptanliegen besteht in der Darstellung bestimmter Themen und Bereiche im Zusammenhang, so zum Beispiel für suchterzeugende Substanzen (Stoffe) in Alkohol, Drogen, Medikamenten, Nikotin - oder für die Begriffe Fahrausbildung, Fahrerlaubnis, Fahreignung (gar mit leichter Abweichung von der alphabetisch anzuordnenden Reihenfolge).
Der Wirrnis der in der verkehrspsychologischen Literatur verwendeten Begriffe, wie Fahrerlaubnisrecht oder Fahreignungsrecht, soll mit Hinweis/Bezugnahme auf das Straßenverkehrsgesetz (StVG) begegnet werden. Das sogenannte Verkehrsrecht setzt sich zusammen aus Vorschriften des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts. Zum privaten Verkehrsrecht zählt zum Beispiel das Vertragsrecht, wie die Gewährleistung beim Autokauf oder das Haftungsrecht bei der Schadensregulierung. Zum Öffentlichen Verkehrsrecht zählen das Verkehrsverwaltungsrecht (Vorschriften über Erteilung und Entziehung der Fahrerlaubnis) und das Verkehrsstraf-und Verkehrsbußgeldrecht. Diese Ausdrucke sind aber Sammlungen von Vorschriften/Verordnungen, nicht selbst das Recht. Für die Verkehrspsychologie ist das Straßenverkehrsgesetz (StVG) ausschlaggebend.

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